Schulpsychologie des Jugendalters

VL3: Spektrum der Intelligenz, Hochbegabung und Intelligenzminderung

Forschungsergebnisse Integration

  • Lernfortschritte integrierter Kinder mind. gleich groß wie die Lernfortschritte der Kinder in Sonderschule
  • Lernfortschritt der Kinder der Regelklasse leidet nicht unter Integration
  • Einflussfaktoren für eine positive Einstellung gegenüber der Integration: Kompetenzgefühl, Integrationserfahrung, Berufserfahrung, außerschulischer Kontakt zu Personen mit Behinderung
  • Integration hat positiven Einfluss auf Lernentwicklung sofern individuell auf die integrierten Kinder eingegangen wird
  • sowohl Integration als auch Separation von Kindern mit Lernbehinderung oder Hörbehinderung üben keinen Einfluss auf emotionale Wohlbefinden (Schullust) aus 
  • integriert beschulte Lernbehinderte weisen im Vergleich zu ihren nicht behinderten Mitschülern eine ungünstige soziale Stellung auf
  • es besteht kein Unterschied zwischen Integration oder Separation bezüglich sozialer Reife, Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit, allgemeiner Angst, Stärke des Leistungsmotivs, Höhe des Anspruchsniveaus
  • keinerlei Hinweise dafür, dass die nicht behinderten Mitschüler durch Integration benachteiligt würden
  • Einstellung der Eltern zur Integration ist insgesamt als positiv zu betrachten
  • Einstellung der Lehrperson muss insgesamt als ambivalent bezeichnet werden

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