M3b - Biopsychologie

3. Synaptische Erregung und Hemmung

präsynaptische Hemmung

Sind aktive Prozesse an axoaxonischen Synapsen, wobei es zur Abnahme eines EPSP ohne IPSP auf der postsynaptischen Seite kommt.
 
Beispiel:
Eine Zelle A bildet eine axodendritische Synapse mit der Zelle B und eine axoaxonische Synapse mit Zelle C aus. Ohne die Aktivierung der Zelle C oder Aktivierung der Zelle C nachdem Zelle A schon aktiviert wurde, ist das EPSP der postsynaptischen Zelle B 10mV. Bei Aktivierung der Zelle C vor der Zelle A ist das EPSP verringert auf 5mV. Die Aktivierung der axoaxonischen Synapse bewirkt eine Reduzierung der Transmitterfreisetzung in Zelle A und somit eine Verminderung der Erregung der postsynaptischen Membran in Zelle B. Präsynaptische Hemmung dient der Empfindlichkeitsverstellung somatosensorischer Eingänge und der gezielten Hemmung einzelner Eingänge eines Neurons. (S.55-56 Birbaumer und Schmidt) Modulieren an den Axonendigungen.

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