M3b - Biopsychologie

6. Psychoneuroimunologie

Zytokine

Zytokine funktionieren wie Neurotransmitter und nehmen Einfluss auf die Hormonausschüttung oder hemmen oder aktivieren Zielzellen des ZNS und VNS (vegetatives Nervensystem). (S.170 Birbaumer und Schmidt) Eine negative Lebenseinstellung führt zur Überproduktion von Zytokinen. (S.175/177 Birbaumer und Schmidt)
Ergänzung: 
Entzündungsfördernde (proinflammatorische) Zytokine sorgen beim Eindringen eines Erregers für das Anlocken von Immunzellen zum Infektionsort, eine stärkere Durchblutung des betroffenen Gewebes und für die Aktivierung der Immunzellen (z. B. IL-6).
Entzündungshemmende (antiinflammatorische) Zytokine dagegen sorgen dafür, dass nach erfolgreicher Bekämpfung des Krankheitserregers die Entzündung wieder abklingt und sich die aktivierten Zellen abschalten. Außerdem reguliert das Wechselspiel zwischen entzündungsfördernden und -hemmenden Zytokinen den wirksamen Ablauf der Immunabwehr.

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