M3b - Biopsychologie

3. Synaptische Erregung und Hemmung

gap junctions

gap junctions sind Zell-Zell-Verbindungen z.B. bei elektrischen Synapsen und funktionellen Synzytien wie die Herzmuskelzellen. (S. 68 Birbaumer und Schmidt) Sie ermöglichen eine direkte cytoplasmatische Übertragung von chemischen und elektrischen Signalen. Sie bilden Proteinkanäle, die cytoplasmatische Brücken zwischen benachbarten Zellen bilden. Sie werden durch die Verknüpfung von membrandurchspannenden Proteinen, den sogenannten Konnexonen, zweier benachbarter Zellen gebildet. Daraus entsteht ein Proteinkanal, der geöffnet oder geschlossen werden kann. Ist der Kanal geöffnet verhalten sich die Zellen wie eine einzelne Zelle mit mehreren Nuklei. Sie bilden ein Synzytium.

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