Architekturökologie, Kreislaufwirtschaft, Stadtökologie

 
2) Was verstehen Sie unter dem Begriff
"Synergie" bzw. "synergetische
Wechselwirkung" im Hinblick auf
integrale Planungsweise?
Nennen Sie 3 Beispiele im Bereich
des nachhaltigen Bauens.

Synergien beim nachhaltigen Bauen kann man dort beobachten, wo sich
die Entscheidung für eine Bauart oder ein Baumaterial aus einer
bestimmten Überlegung heraus, z.B. der Ressourcenschonung dann auch
auf andere Aspekte des Gebäudes förderlich auswirkt.
 
Eine Synergie im Bereich der Planung ist, dass ein gut wärmegedämmtes
Haus nicht nur wenig Energie verbraucht, sondern auch eine höhere
Aufenthaltsqualität aufweist, da die Umfassungswände keine Kälte
Abstrahlen.
 
Holz als Baustoff und nachwachsender Rohstoff besitzt die Fähigkeit CO2
zu binden. Als tragendes Bauteil besitzt es eine geringe
Wärmeleitfähigkeit, was unter anderen Wärmebrücken minimiert.
 
Lehm als Baustoff ist ressourcenschonend, da er fast überall vorhanden ist.
Ferner lässt er sich ohne viel Energieaufwand verbauen,
quasi Schadstofffrei und feuchtigkeitsregulierend.  
 

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