Architekturökologie, Kreislaufwirtschaft, Stadtökologie

12) Bei zukunftsorientierten Systemen sollte man eine Stoffstromtrennung mit Gelb- und/oder Schwarzwassernutzung erwägen. Welche Potenziale sehen Sie darin? Nennen Sie 3 Beispiele. Denken Sie daran, dass Potenziale ökologischer, ökonomischer oder soziokultureller Natur seinen können, bzw. sogar alle Felder gleichzeitig ansprechen können.

Über die Kläranlagen gelangen Nährstoffe und Schadstoffe trotz aufwändiger Klärtechnik in die Gewässer und werden letztlich in den Weltmeeren  verteilt. Dies führt zu Überdüngung der Gewässer mit weitreichenden Folgen.
Bei der Stoffstromtrennung gibt es folgende Potenziale:

1) Durch effiziente Abwasserbeseitigung kann die Schadstoffbelastung gesenkt, die Ausgaben von den Bürgern, der Wirtschaft und den öffentlichen Einrichtungen minimiert werden. Dieses ökologische Ungleichgewicht schlägt sich somit auch auf der Ökonomie nieder (Ökologisch / Ökonomisch / Soziokulturell)

2) Verwertung der anfallenden  Nährstoffe wie Stickstoffe, Phosphor, Kalium und organische Verbindungen (Ökonomisch)

3) Senkung oder gänzliche Vermeidung des Trinkwasseranteils für bloße Transportzwecke von Schmutzfrachten. Somit kann die kostenintensive Reinigung im Nachhinein unterbunden werden. (Ökologisch)

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