Klinische Psychologie 1

3. Psychopathologie

4. Formale Denkstörungen

  • erkennbar in sprachlichen Äußerungen  (Unfk. Interview zu führen)
  • Veränderung Geschw., Kohärenz, Stringenz Gedankenablauf
  • emotionale Belastung --> ggf. schwerere Ausprägung
 
Symptome
  • gehemmtes Denken (S)
    • subj. erlebtes gebremstes, blockiertes Denken
  • verlangsamtes Denken (F)
    • Gedanken objektiv langsam
  • umständliches Denken (F)
    • Weitschweifigkeit, ohne am Ziel anzukommen
  • eingeengtes Denken (SF)
    • Einschränkung Denken auf wenige Inhalte
  • Perservierendes Denken (F)
    • sinnfreie Fixierung an Worten und Angaben (Wortwdh.)
  • Inkohärentes Denken (F)
    • Denken und Sprechen verlieren verständlichen Zsh.
    • Extrem: Sätze und Gedankenbruchstücke durcheinander (dissoziatives Denken, Sprachzerfall)
  • Gedankenabreißen (SF)
    • plötzlicher Abbruch sonst flüssigen Gedankens
    • Pat. merkt es nicht
  • Gedankendrängen (S)
    • Pat. fühlt sich Druck versch. Einfälle oder Gedanken ausgeliefert
    • Fülle neuer, aufdringlicher Einfälle oder Gedanken nicht mehr zu ordnen/ beherrschen
    • objektiv wirkt Denken nicht beschleunigt
  • Ideenflucht (F)
    • Denkinhalte nicht zielführend sonder assoziativ gelockert vorgetragen
  • Vorbeireden (F)
    • Verfehlung des Themas
  • Grübeln (S)
    • Unablässige Wdh. unangenehmer Gedanken
  • Neologismen (F)
    • unverständliche Wortneubildungen

Diskussion