Bildungswissenschaft

Vertreter der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik und ihre zentrale Position

  • Nohl, Flittner, Spranger, Litt, Weniger
    Anschluss an Schleiermacher und Dilthey

  • Die geisteswissenschaftliche Pädagogik postuliert die unauflösliche Einheit der Geschichte der Pädagogik und der systematischen Theoriebildung.
  • Wird in den 70er/80er Jahren abgelöst durch die empirisch sozialwissenschaftliche Wende - weg von der Geschichte, hin zur Erforschung gesellschaftlicher Tatsachen.
    Primat der Praxis

    Theorie ist der Praxis nachgeordnet

    1. Primat der Praxis

    Theorie ist der Praxis nachgeordnet

    Aufgabe: Verstehen der Probleme der Erziehungspraxis

    2. Hermeneutik als Methode

    hermeneutische Auslegung 

    unterschiedlicher Materialsorten: päd. Theorien, Programme, Schulgesetze, -ordnungen, päd. Erfahrungsberichte, Biographien

    3. Historizität von Erziehung und Erziehungswirklichkeit

    Jegliche Erziehungswirklichkeit und pädagogische Theorien sind als historische Erscheinungen zu betrachten sind.

    4. Relative Autonomie der Pädagogik

    Relative Eigenständigkeit der Pädagogik als Wissenschaft und als gesellschaftliches Handlungsfeld

Auseinandersetzung mit der Geschichte – hermeneutische Interpretation

Verstehen aber nicht bewerten

 

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