Anatomie

Histologie, Bauchhöhle, Milz

histologische Besonderheiten Milz

  • Grundgerüst aus reticulären Fasern und fibroblastischen Reticulumzellen, Ausläufer der Kapsel ziehen als Trabekel ins Parenchym àsegmentunterteilung
  • Parenchym besteht aus 75% roter Pulpa (Blutzellmauserung), weiße Pulpa = lyphatisches Gewebe
  • Rote Pulpa
    • Pilpastränge: weitmaschiges Netz aus Reticulumzellen und reticulären Fasern mit dazwischen liegenden Plasmazellen und Makrophagen
    • Sinusoide: weitlumige Blutgefäße mit unvollständiger Basalmembran und diskontinuierlichem Endothel
    • Blutlfuss: A splenica àTrabekel-/ Balkenarterien àZentralerterie àPinselarteriolen àKapillaren und Hülsenkapillaren
    • Freie Mündung Kapillare in retikuläres Netz (junge gut verformbare Erys können durch diskontinuierliches Endothel in Sinusoide, Phagozytose alter), oder direkte Mündung in Venen
  • Weiße Pulpa
    • PALS: dünne Mnschette (va T-Lymphozyten) entlang Zentralarterie
    • Laymphfollikel: eng an PALS, Teil der B-Zone
    • Marginalzone: um Follikel mit va B- aber auch T-Lymphozyten
    • Perifollikläre Zone: histologisch Bestandteil der roten Pulpa, aber funktionell relevant für weiße
àüber offen endende Arteriolen gelangen Lymphozyten aus Blutbahn ins Gewebe und wandern in weiße Pulpa, werden dort aktiviert und differenziert àzu Zielgewebe transportiert

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