Mathematik Kolloqium

8 Die Übung im MU

Benenne die Übungsgesetze / Grundprinzipien des Übens.

  • Üben setzt Wissen und Können voraus
  • Ohne Vorwissen/Verständnis kann nicht geübt werden
  • Übung muss in sinnvollen Zusammenhängen erfolgen
  • Einsicht in die Lerninhalte ist grundlegend für das Behalten
  • Gegliederter und strukturierter Lernstoff kann leichter behalten werden
 
  • Üben braucht Übungsbereitschaft
  • Ohne Übungsbereitschaft/Motivation kein Übungserfolg
 
  • Üben braucht Übungserfolge
  • Erfolgserlebnisse wecken neue Übungsbereitschaft
  • Üben setzt Selbstständigkeit voraus und erfordert Konzentration
  • Üben kann gelernt werden
  • Das durch Selbständigkeit Erworbene hat größere Aussicht behalten zu werden als das lediglich von dem/der Lehrer/in Übernommene
 
  • Üben braucht angemessene Verteilung und Abwechslung
  • Kurze über einen längeren Zeitraum verteilte Wiederholungen sind bei weitem ergiebiger als langes, zeitlich konzentriertes Üben
  • Sicherung des Übungserfolgs durch Wiederholungen
  • Der Übungseffekt ist abhängig von der Häufigkeit der Wiederholung (Frequenzgesetz)
  • Notwendigkeit des Wechsels der Übungsform
  • Ganzheitliches Üben ist Üben auf vielen Erfahrungsebenen, Einbeziehung aller Sinne
    (Akustisch, motorisch, optisch/visuell)
 
  • Das Üben in sinnvollen Zusammenhängen ist erfolgreicher als das Üben von zerstückeltem Wissen
 
  • Üben benötigt Kontrolle (Selbstkontrolle, Fremdkontrolle, Direktvergleich) und Bestätigung
  • Fehler dürfen sich nicht einschleifen
  • Gesetz der Reinhaltung

Diskussion