Mathematik Kolloqium

14 Schüler mit Schwierigkeiten im MU

Wie kann eine 6-stufige Abfolge eines Förderkonzeptes aussehen?

  1. Eingangsdiagnostik allgemeiner grundlegender Fähigkeiten: Körperschema und Lateralität (Links-Rechts-Unterscheidung), Grob- und Feinmotorik, visuelle und auditive Wahrnehmung...)
  2. Diagnostik mathematischer Grundfertigkeiten: Klassifikation, Mengenauffassung, Invarianz der Menge, Verständnis der Operationen Addition und Subtraktion...
  3. Diagnostik der mathematischen Leistungen: Fehleranalyse nach unten ausgehend von exemplarischen Aufgaben der besuchten Klassenstufe.
  4. Bestimmung der Förderziele: Die Förderung soll dem einzelnen Kind Erfolge vermitteln. Daher sind Ziele so zu benennen, dass sie von der Schülerin bzw. vom Schüler auch zu erreichen sind.
  5. Konkreter Förderplan: Zur Vorbereitung auf die Förderung entsteht ein Förderplan. Es werden Schwerpunkte festgelegt und Aktivitäten sowie Aufgaben ausgesucht, die zum Erreichen der gesetzten Ziele beitragen können.
  6. Zielerreichung: Es ist nicht Absicht, ein Kind über seine gesamte Schullaufbahn zu fördern. Irgendwann sollte das Kind seine Schwierigkeiten überwunden haben. Daher ist eine Überprüfung der Zielerreichung immer wieder notwendig.
(nach Laschkowski)
 
 

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