Mathematik Kolloqium

20 Leitidee Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit

Was fordern die Bildungsstandards im Bereich Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit?
Was fordert der Bildungsplan

Die Bildungsstandards fordern, dass Grundschulkinder zum einen Daten erfassen und darstellen können, indem sie
  • „in Beobachtungen, Untersuchungen und einfachen Experimenten Daten sammeln, strukturieren und in Tabellen, Schaubildern und Diagrammen darstellen
  • aus Tabellen, Schaubildern und Diagrammen Informationen entnehmen“
und zum anderen Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen in Zufallsexperimenten vergleichen und dazu
  • „Grundbegriffe kennen (z.B. sicher, unmöglich, wahrscheinlich)
  • Gewinnchancen bei einfachen Zufallsexperimenten (z.B. bei Würfelspielen) einschätzen“ (KMK, 2005, 11)“
 
Bildungsplan 2016:
verlangt „Daten erfassen und darstellen“ mit zunehmender Schwierigkeit über die Jahrgangsstufen, dazu aber auch „Einfache Zufallsexperiment durchführen“ (Klasse 1/2) und „Wahrscheinlichkeit von Zufallsexperimenten vergleichen“ (Klasse 3/4).
 
Im Anhang zum Bildungsplan 2016 findet sich eine verbindliche Wortliste, was in den Klassen 3/4 zu leisten ist: Im Bereich Darstellung sind dies „Tabelle, Zeile, Spalte“; im Bereich Durchführung einfacher Zufallsexperimente „möglich, sicher, unmöglich“.
 
Novalis: "Auch der Zufall ist nicht unergründlich, er hat eine Regelmäßigkeit"

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