Schwerpunktthema Ethik - Ausgangspunkt UE Utilitarismus Kursstufe JS1

Handlungs- und Regelutilitarismus
 

  • Handlungsutiliarismus:
    • Die einzelne Handlung wird direkt mit Blick auf die zu erwartenden Folgen bewertet
      • Ähnelt der tugendethischen Vorstellung in dem Gesichtspunkt, dass die Richtigkeit oder Falschheit einer Handlung nur anhand einer Analyse des Einzelfalls und seiner konkreten Folgen ermittelt werden kann.
      • Beispiel: der Bruch eines Versprechens ist besser als die Einhaltung, wenn dies insgesamt nützlicher wäre

  • Regelutilitarismus (vgl. „Faustregel“ zur Orientierung):
    • Die Handlungsbewertung hängt von der Bewertung der Regel ab, der sie folgt
    • Stimmt mit der modernen Vorstellung überein, dass die Richtigkeit oder Falschheit einer Handlung aus der Anwendung eines Gesetzes auf einen Einzelfall folgt.
    • Beispiel : Auch wenn es im Einzelfall nützlicher wäre, ein Versprechen zu brechen, kann es falsch sein, wenn die Befolgung der Regel, nie ein Versprechen zu brechen, insgesamt nützlichere Folgen hat als die Nichtexistenz dieser Regel.

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