Investition & Finanzierung

Wandelanleihen (Convertible Bonds)

sind Schuldverschreibungen mit festgelegtem Zinskupon und definierter Laufzeit. Im Unterschied zu einem ”gewöhnlichen” festverzinslichen Wertpapier räumen diese dem Anleger das Recht ein, die Anleihe in einem bestimmten Umwandlungsverhältnis in Aktien zu tauschen.
  • Die Emission setzt einen Hauptversammlungsbeschluss mit 3⁄4 -Mehrheit voraus

  • Den Aktionären steht ein gesetzliches Bezugsrecht zu

  • Emissionen von Wandelanleihen machen eine bedingte Kapitalerhöhung erforderlich, damit das Umtauschrecht der Obligationäre gesichert werden kann

  • Das Grundkapital wird nur insoweit erhöht, als die Gläubiger von ihrem Umtauschrecht Gebrauch machen

  • Wandelschuldverschreibungen werden i.d.R. mit einem Nominalzins ausgestattet, der unter dem jeweiligen Zins des Kapitalmarkts liegt

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