Gesundheitspsychologie 1

Stressbewältigung in Partnerschaften

Coping Congruence (Pakenham, 1988)
  • additives Modell, erfasst die Bewältigungsübereinstimmung
  • Annahme, dass Partner nicht nur individuell auf das Problem reagieren, sondern auch ihren Umgang miteinander verändern
  • hohe Übereinstimmung emotionsorientierter Bewältigung bei Paaren reduziert das individuelle und gemeinsame Stresserleben
  • Asynchrone Bewältigung kann jedoch auch von Vorteil sein, in Form von Kompensationen
 
Relationship focused coping nach Coyne
  • sytemeisches Modell, identifiziert beziehungsspezifische Bewältigungsmechanismen auf der Paarebene
  • zwei Kategorien der Bewältigung werden unterschieden
    • active engagement: eher lösungorientierte Strategie
    • protective briefing: Abschirmen von schlechten Nachrichten und Probleme
  • Gefahr des Protective buffering: Versuch, Stress des Partner zu reduzieren, kann eigenen Stress erhöhen

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