MHBA Modul 2

Was ist die Äquivalenzziffernkalkulation?

Teil der Kostenzurechnungsprinzipien; Bei der Äquivalenzziffernkalkulation werden Äquivalenzziffern gesucht, die mit der Divisionskalkulation in Mehrproduktbetrieben eingesetzt. Es gibt daher einstufige, zweistufige und mehrstufige Äquivalenzziffernkalkulation. Als Be- dingung der Anwendung von Äquivalenzziffernkalkulation muss gelten, dass die Kosten zwischen den Produkten in einem festen Verhältnis zueinanderste- hen. Die Stückkosten werden ermittelt durch die Relation zwischen mit Äqui- valenzziffern gewichteten Produktmengen und den Kosten.
Man trifft diese Form bei Sortenprodukten wie Bier, Ziegeln oder Zement an. Bei der Sortenfertigung sind die Produkte im Grundstoff und in der Verarbei- tung gewissermaßen gleich, sodass ihre Kostenverursachung auch sehr ähnlich ist. Die Kosten der einzelnen Sorten stehen in einer bestimmten Relation zuei- nander. Mit Hilfe von Äquivalenzziffern werden ungleiche Produkte rechne- risch gleichgemacht. Bezugsgrößen als Verteilungsgrundlage dienen. Sie wird in der Kombination

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