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Selbstregulation

Nennen Sie eine allgemeine Definition des Begriffs „Selbstreguliertes Lernen“ und benennen und erläutern Sie die Aspekte Kognition, Metakognition und Motivation sowie die Prozesse die ein Lernender auf diesen Ebenen beim „Selbstreguliertem Lernen“ steuern muss (vgl. Landmann et al. 2015, S. 46). Was ist der Unterschied der Regulation interner und externer Ressourcen (vgl. Landmann et al. 2015, S. 53)? Benennen und erläutern Sie drei kognitive und drei metakognitive Lernstrategien (vgl. Landmann et al. 2015, S. 53). 

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 Definition:
  • Das vom Lernenden selbst initiierte Vorgehen, das eigene Lernverhalten unter Einsatz von verschiedenen Strategien zu steuern und zu regulieren
 
Drei Aspekte:
  • kognitive Komponenten 
    • betreffen die Informationsverarbeitung,
    • konzeptionelles und strategisches Wissen,
    • Fähigkeiten, entsprechende Strategien anzuwenden
  • motivationale Komponenten
    • Aktivitäten, die der Initiierung und dem Aufrechterhalten des Lernens dienen
    • handlungsfördernde Attributionen von Erfolgen und Misserfolgen
  • metakognitive Komponenten
    • Planung
    • Selbstbeobachtung
    • Reflexion
    • adaptive Anpassung des Lernverhaltens in Bezug auf das angestrebte Lernziel
 
Unterschied der Regulation interner und externer Ressourcen:
  • intern:
    • Management der eigenen Anstrengung, Investition von Aufmerksamkeit und Konzentration sowie Management des eigenen Zeitbudgets
  • extern
    • Gestaltung einer günstigen Lernumgebung
    • Hinzuziehung zusätzlicher Literatur
    • Nutzung der Möglichkeiten von Arbeitsgruppen
 
kognitive Lernstrategien
  • Wiederholungsstrategien
    • feste Verankerung einzelner Fakten im Langzeitgedächtnis durch aktives Wiederholen
  • Elaborationsstrategien
    • Integration von neuem Wissen in die bestehende Wissensstruktur
    • verbale oder bildliche Anreicherung
    • Verknüpfung mit Alltagsbeispielen und persönlichen Erlebnissen 
    • Bildung von Analogien
  • Organisationstrategien
    • Transformation der vorliegenden Informationen in eine leichter zu verarbeitende Form
      • z.B. durch das Anfertigen von Diagrammen und Skizzen
 
metakognitive Lernstrategien
  • Planung
    • überlegen, wie bei der Aufgabenbearbeitung vorgegangen wird
  • Monitoring/Überwachung
    • Lernende überprüft kontinuierlich seinen Lernerfolg
  • Regulation
    • Bei auftretenden Schwierigkeiten passt der Lernende seine Lerntechnik an