1/6

0%

noch 6

Lernen

Preis inkl. 19% MwSt.: 0.99 EUR

Alle Karten

Karte 1 von 6

Fortschritt: 0%

Verbleibende Karten: 6

Zivilrecht

Woraus ergibt sich, ob eine Einwilligung des Sicherungsgebers nach § 418 Abs. 1 S. 3 BGB vorliegt?

Beenden
Die Einwilligung kann gemäß §§ 182 Abs. 2, 183 S. 1 BGB formlos und auch konkludent geschehen. Wird sie nicht ausdrücklich erklärt oder verweigert, so ist das Verhalten des Sicherungsgebers aus Sicht des objektiven Empfängers unter Berücksichtigung aller Umstände gemäß §§ 133, 157 BGB auszulegen. Für eine Zustimmung spricht z.B., wenn dieselbe Person den alten Schuldner, den neuen Schuldner und den Sicherungsgeber gegenüber dem Sicherungsnehmer als Gläubiger vertritt. Denn wenn der Vertreter für die beiden Schuldner die vollumfängliche Schuldübernahme einleitet, dann darf aus objektiver Sicht davon ausgegangen werden, dass der Vertreter für den Sicherungsgeber diese Schuldübernahme nicht durch Beseitigung der Sicherheit sabotiert.
(RÜ 10/2015, S. 633)