International Corporate Governance

Concept Checker II

12. Critically assess whether perk consumption hurts shareholders. What has research brought forward in terms perk consumption and firm performance?

Vergünstigungen sind unter US-Firmen weit verbreitet, machen aber nur weniger als 0,01% des Umsatzes der Firmen aus (Grinstein, Weinbaum & Yehuda, 2011). Der Vergünstigungen-Konsum an sich schadet den Aktionären nicht:
  • Vergünstigungen können in optimalen Arbeitsverträgen entstehen, z.B. um Manager zu motivieren oder den Output zu erhöhen
  • Sie werden in Situationen angeboten, in denen sie die Produktivität des Managements steigern (z.B. Flugzeugnutzung, wenn nahe gelegene Flughäfen nur wenige Flugverbindungen anbieten)
  • Aber sie können auch Ausdruck schlechter Unternehmensführung sein.
  • Perk-Konsum als privater Nutzen der Kontrolle über die Ressourcen der Unternehmen bedeutet, dass die finanziellen Kosten der Vergünstigungen den damit verbundenen Produktivitätsgewinn übersteigen
  • Vergünstigungen signalisieren auch, dass Firmen mehr Geld besitzen, als sie in alle positiven NPV-Projekte investieren müssen, und dass das Management zu viel Ermessensspielraum hat.
  • Das Niveau des Vergünstigungsverbrauchs ist in Firmen mit weniger Wachstumschancen, größerem freien Cashflow und Managern mit mehr Macht über den Vorstand höher
  • Firmen, die Firmenjets für den Privatgebrauch besitzen, haben eine durchschnittliche Aktionärsrendite, die um mehr als 4% jährlich unter den Marktbenchmarks liegt

Diskussion