Motivation und Emotion

7b) Ziele, Identitätsziele und 9a)Selbstdefinitionen, psychologische Mechanismen zur Sicherung der personalen Identität

Selbstverifikation
Theorie der Selbstverifikation
Theorie der symbolische Selbstkomplettierung
Selbstkonzeptimmunisierung
 
 

"schau, ich hab gesagt ich kann's nicht"
Selbstkonzept hat auch negative Elemente, die wir nicht zwingend ändern wollen 
 
Theorie der Selbstverifikation
  • Aufsuchen selbstbestätigender Situationen und Infos, Meidung von widersprüchl. Evidenz
  • Personen streben ALLE zu ihrem Selbstkonzept gehörenden Überzeugungen zu bestätigen
  • wollen auch, dass andere negative bestätigen, sonst finden wir's unglaubwürdig --> Bewusstes Verhalten negative Teile zu beweisen
--> Selbstregulatorischer Prozess v.a. um Selbstbild aufrechtzuerhalten 
 
wollen, dass Mitbewohner uns so sieht wie wir uns selbst sehen
 
symbolische Selbstkomplettierung
  •  Selbstbilder brauchen Bestätigung durch andere --> Kompetenzbeweise (Handlungen) oder symbolisch (z.B: Uniform)
  • selbstsymbolische Handlungen v.a. ausgeführt, wenn persönl. Identität zuvor in Frage gestellt wurde --> Incompleteness-Erfahrung
  • ist sehr spezifisch: nur wenn incompleteness-Erfahrung Selbstrelevant & Kompensationsbemühungen nur für beschädigten Teil der Identität
 
Bsp: männl. Studis bekommen Selbstbildrelevante Kritik: stellen sich in Date positiver dar (auch wenn sie sagt sie mag Bescheidenheit lieber)
 
Selbstkonzeptimmunisierung
Wenn ich glaube, dass ich etwas gut kann, sehe ich die Indikatoren als besonders diagnostisch die ich gut kann
 
z.B: "ich habe ein gutes Gedächtnis"
--> kann mir keine Namen merken --> "das ist ein schwacher indikator"
-->"ich hab viele Kindheitserinnerungen--> guter Indikator!

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