BTW

Beschreibe die fünf Schwerpunkte, welche Augmented Feedback erhalten sollte

  1. Informationen über richtige oder falsche Ausführung: aktives Wahrnehmen der Fehlerkorrektur als effektive Information für Bewegungslernen, letztlich jedoch umstritten und abhängig vom jeweiligen Bewegungsziel
  2. KR vs. KP: KP zur Erleichterung/ Verbesserung von Bewegungen sehr effektiv (deshalb auch hauptsächlich von Lehrkräften genutzt), Zusammenspiel zwischen KP und KR jedoch am besten
  3. Qualität vs. Quantität: quantitatives Feedback: eine gezeigte Leistung/ Bewegung wird mithilfe numerisch feststellbarer Werte (z.B.: mit Zahlen oder Bewertungstabelle) beurteilt, qualitatives Feedback: Informationen über Qualität der Bewegung (v.a. Turnen/ Tanzen relevant), meist verbal kommuniziert
  4. Basierend auf der Fehlergröße: beschäftigt sich mit der Frage, ab wann ein gezeigter Fehler so groß ist, dass mit einem Feedback eingegriffen werden wird, Beachtung von Performance bandwiths —> Ein Anfänger bekommt im Handball nicht jeden Schrittfehler abgepfiffen (Experten jedoch jeder)
  5. Fehlerhaftes Feedback:  korrektes Feedback -> geringe fehlerbehaftete Bewegung, kein Feedback führt zu kleineren Fehlern in der Bewegung (intrinisisches Feedback übernimmt Korrektur soweit möglich, einzelne Fehler verfestigen sich jedoch mit der Zeit, so dass eine konstante, leicht fehler-behaftete Bewegung entsteht, fehlerhaftes Feedback führt schnell zu einer stark fehlerbehafteten Bewegung, die sich verfestigt

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