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Erläutere die Wirksamkeit von Schnelligkeitstraining im Sportunterricht

Schule lässt sich in verschiedene Klassenstufen unterteilen und damit sind die SuS auch in unterschiedlichen Lebensabschnitten und altern

  • Pre-PHV: bis 12. Lebensjahr
  • Mid-PHV: 13.-15. Lebensjahr
  • Post-PHV: ab 16. Lebensjahr


-> mit unterschiedlichen Trainingsmethoden in den verschiedenen Altersabschnitten konnten unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden:

Generell:
  • Rumpf et al. (2012): Springt-Training: geradlinige Sprints mit einer passiven Erholung nach jedem Sprint, 2 Studien, 67 Porbanden, 10-12 Wochen, 2x/Woche -> Ergebnisse: signifikante Verbesserung der Sprintleistung bei 10m, 20m und 30m


Jedoch unterscheiden sich Effekte hinsichtliche der Entwicklung der SuS (Rumpf et al., 2012)

  • Größte Effektstärke: bis 12. Lebensjahr: plyometrisches Training
  • Ähnliche Effektstärken ab 16. Lebensjahr mit Combined Training erreichbar 

Für schnelle Bewegungen ist die simultane Rekrutierung von möglichst vielen FT-Fasern ausschlaggebend -> Schnelligkeitsleistung sind stets auch Schnellkraftleistungen

Schnelligkeitstraining erreicht relativ gesehen schnell individuelle anlagebedingte Grenzen 

Allgemein

Schnelligkeitstraining im Schulkindalter sollte eher auf Reaktionsgeschwindigkeit, Beschleunigungsvermögen und Schnellkoordination fokussiert sein


  • Behm et al. (2017): generell bessere Sprintergebnisse nach Strength Training, Power-Training deutlich wirkungsvoller bei Untrainierten
  • Lloyd et al. (2016): Plyometrisches Training mit der größten Verbesserung bei pre-PHV; kombiniertes Training größte Verbesserung für post-PHV 

Schlussfolgerung: Kinder sollten an einem abwechslungsreichen, technischen und altersgerechten Training teilnehmen


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