Klinische Psychologie - Störungslehre

Stressassoziierte Störungen

Epidemiologie - Depersonalisations-/Derealisationsstörung

Prävalenz
  • Lebenszeitprävalenz: ca. 2% (Range: 0.8-2.8%)
  • Geschlechterverhältnis: 1:1

Verlauf

  • Ersterkrankungsalter: 16 Jahre
  • Erkrankungsbeginn: extrem plötzlich bis graduell
  • Dauer der Depersonalisations-/Derealisationsepisoden: kurz (Stunden/Tage) bis anhaltend (Wochen/Monate/Jahre)
  • Persistierende Störung
  • 1/3 umschriebene Episoden; 1/3 kontinuierliche Symptome von Beginn an; 1/3 zunächst episodischer Verlauf, der später anhaltend wird
  • Exazerbationen durch Stress, Stimmungsverschlechterung, Verschlechterung von Angstsymptomen, neue oder überstimulierende Situationen, physische Faktoren (z. B. Beleuchtung, Schlafmangel)

Diskussion