Kartensatz Lerngruppe

„In einer Gesellschaft, die sich immer stärker auf junge Menschen ausrichtet, ist Altersdiskriminierung fast schon logische Konsequenz. Mit Jugend werden frische Ideen, Schnelligkeit und Leistungsfähigkeit in Verbindung gebracht. Das Alter hingegen hat kaum eine Lobby. […] Altersdiskriminierung im Beruf kann sich auf verschiedene Arten zeigen und kann für den Betroffenen existenzbedrohend sein.“ So beginnt ein Artikel zu „Altersdiskriminierung: Das können Sie tun“ auf der Webseite www.karrierebibel.de. Des Weiteren heißt es: „Wurde Alter früher noch mit Weisheit, Lebenserfahrung und Gelassenheit verbunden, existieren heutzutage eher negative Vorstellungen. Alter wird mit Gebrechlichkeit und Vergesslichkeit assoziiert.“
Welche der folgenden Aussagen sind auf Grundlage dieser Ausführungen sowie des Moodle-Books als „richtig“ zu bewerten?

  • In der Tat werden ältere Arbeitnehmende als weniger leistungsfähig stereotypisiert als jüngere Arbeitnehmende.
  • Kommt es zu Altersdiskriminierung, bedeutet dies die soziale oder ökonomische Benachteiligung einer sozialen Gruppe aufgrund ihres Lebensalters.
  • Andererseits steigt die Erwerbsbeteiligung der 60-64-jährigen in Deutschland seit mehr als zehn Jahren.
  • Der Einfluss negativer Altersstereotype auf Personalentscheidungen ist so groß, dass dieser den Einfluss anderer Informationen, bspw. über die Qualifikation der Bewerber_innen, um ein vielfaches überwiegt.
  • Der Artikelausschnitt differenziert wenig und übersieht so, dass ältere Arbeitnehmende ab 50 Jahren in Deutschland bei der Teilnahme an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen überrepräsentiert sind.
 

Diskussion