Verfahrenslehre

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie – Störungsspezifische Interventionen: GAS

Störungsmodell der Generalisierten Angststörung:
• Prädisponierend: erhöhte Wachsamkeit für Reize, die mit potenziellen Gefahren assoziiert sind; eigene Ressourcen und Problemlösekompetenzen eher als gering eingeschätzt
 
• Metakognitives Modell (nach Wells):
− Typ-1-Sorgen zu bspw. Gesundheit, Finanzen, Prüfungen
− Typ-2-Sorgen (Metasorgen): das sich-Sorgen als ungesund, problematisch, bedrohlich einordnen
 
• Sorgenprozess als dysfunktionale Bewältigungsstrategie, als kognitives Vermeidungsverhalten (Sorgenketten verhindern eine emotionale Verarbeitung, Sorgen eher verbal als bildhaft)
 
Therapie der Generalisierten Angststörung:
− Psychoedukation
− Kognitive Umstrukturierung zu bspw. Überschätzung von Wahrscheinlichkeiten
 
− Sorgenexposition in sensu: zu-Ende-Denken der Sorgen, Vorstellung des schlimmstmöglichen Ausgangs gepaart mit der Vorstellung von Bewältigungsmöglichkeiten
 
Angewandte Entspannung: bei den ersten Anzeichen von Anspannung/Sorge entspannen, um dem Aufschaukelungsprozess entgegenzuwirken

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