Verfahrenslehre

Verhaltenstherapie

Störungsspezifische Interventionen: Zwangsstörungen

Störungsmodell der Zwangsstörung
Therapie der Zwangsstörung:
 
 
− Psychoedukation; Erarbeiten eines Störungsmodells; kognitive Vorbereitung der Konfrontation
 
− Konfrontation mit Reaktionsverhinderung/Reaktionsmanagement:
 
Bei Zwangshandlungen: Pat. setzt sich in Anwesenheit des Therapeuten dem Stimulus aus (z.B. die Türklinke anfassen) und soll dann das zwanghafte Ritual, das sonst der Neutralisierung dient, unterlassen (Reaktionsverhinderung), sich stattdessen den erlebten Emotionen (Angst, Ekel…) auseinandersetzen
 
Bei Zwangsgedanken: Unterscheidung von Gedanken mit Stimuluscharakter und den neutralisierenden mit Reaktionscharakter. Auch hier Konfrontation mit den auslösenden Zwangsgedanken, ohne gedankliches o. Neutralisieren im Anschluss
 
− Kognitive Umstrukturierung zur Veränderung der Bedeutungszuweisung

Diskussion