Biotechnologie 2

Weiße Biotechnologie

Beschreiben sie die Biokraftstoffe der ersten Generation und ihre Herstellung.

Heute Biokraftstoffe aus v.a. Stärke, Zucker, Tierische Fette und pflanzlichen Öle
  • Problematik:
    • Lebens/Futtermittel.
    • Niedrige CO2 Reduktion,
    • Bodenverbrauch/Düngung.
  • Beruht v.a. auf konventionelle Technologien.

  • Bioethanol:
    • Zuckerrohr (Brasilien), Mais (USA), Zuckerrüben, Futterweizen, Gerste,
      Roggen.
    • Herstellung über Fermentation mit S. cerevisia
    • V. a. Beimischung.
      • Superbenzin 5%,
      • E10 (10 % Ethanol),
      • Ethanol Kraftstoff (85% EtOH).

  • Biodiesel:
    • Allg. Bezeichnung: Fettsäuremethylester (FAME).
    • Über Transesterifikation mit Methanol: aus Fetten und Ölen;
      • USA: Sojaöl.
      • Europa: aus Rapssamen zu Rapsmethylester,
    • mit gängigen Motoren kompatibel.
    • Glycerin als Nebenprodukt.
    • Problem: Zuwachs deckt gerade den Bedarf für Lebens- und Futtermittel ab (Palmöl);
  • Pflanzenöl Kraftstoffe: etc sind mit gängig hergestellten Motoren nicht kompatibel.
    Europa Rapsöl.
 
Bioethanol vs ETBE:
  • Alkohole biogenen Ursprungs können entweder als Bioethanol oder als ETBE (Ethyltertiärbutylether) dem Benzin beigemischt werden.
    • Über eine Etherbindung wird ein Ethyl-Rest an das tertiären C des Isobutyls gehängt.
    • Dient der Oktanzahlerhöhung. Verbesserung der Klopffestigkeit.
    • Teuer!
      • Die Herstellung ist teurer als die von rein fossilen MTBE (Methyltertiärbutylether),
      • ETBE auch teurer als Bioethanol.

    • ETBE kann bis maximal 15% anstatt MTBE als Kraftstoffzusatz dem Kraftstoff beigemengt werden.
    • Biogener Anteil des ETBE beträgt 47% (Ethanol).
    • V.a für höherwertige Benzinvarianten (Oktanzahl).

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