Klinische Psychologie Peterfrau

Zwangsstörungen

Wie sehen konkrete kognitive Interventionen bei Zwängen aus?

  • Zwangsgedanken schwieriger zu behandeln
    • Unterscheidung zwischen Zwangsgedanken ("Ich könnte jemanden schaden") und kognitiven Ritualen zu unterscheiden
    • Gedanken erfordern Konfrontation mit Stimulus, für Habituation -> Expo in sensu
    • Gedanken werden mit ruhiger Stimme auf Band gesprochen und gehört, bis nicht mehr angst- oder scham/ekelbesetzt
  • Behandlung kognitiver Rituale
    • erfordert Reaktionsverhinderung
    • Exp in sensu + Reaktionsverhinderung
    • Strategien der Aufmerksamkeitslenkung und/oder -umlenkung
    • Gedanken-Stopp-Technik ist nicht zu empfehlen aufgrund fraglicher Wirksamkeit
    • Generell sollten z.B. perfektionistische Fehlannahmen kognitiv ersetzt werden
    • Verhaltensalternativen aufbauen und Rückfallprophylaxe

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