Genetik

Translation

Translation

Allgemein

  • aus DNA entstandene mRNA enthält genetische Information für Aufbau eines Proteins
  • Information während Translation genutzt, um entsprechendes Protein zu synthetisieren
  • dabei codieren jeweils drei aneinanderfolgende Nukleotide der mRNA (Codons, oder Basentripletts) bestimmte Aminosäure, aus denen das Protein sequentiell aufgebaut wird
  • für diesen Vorgang: als Aminosäuren-„Transporter“ -> die tRNA notwendig
  • -> kann mit ihrem einen Ende (Anticodon) an genau einem der Codons auf der mRNA andocken
    -> wurde am anderen Ende durch 
    Aminoacyl-tRNA Synthetasen mit der genau zu diesem Codon passenden AS beladen.
  • Ribosom bringt mRNA und freie tRNA (die eine AS aufgenommen hat) so zusammen:
    - an bestimmtem Codon auf mRNA lagert sich komplementäres Anti-Codon der tRNA an
  • zweite tRNA (trägt auch eine AS) neben ersten tRNA an mRNA
  • beiden an tRNAs hängenden AS werden mit Peptidbindung verknüpft
    ->erste tRNA verlässt ohne AS Ribosom
  • auf das nächste Codon passende tRNA lagert sich an die mRNA
    -> ihre AS wird an bereits bestehende AS-kette geknüpft -> erweitert diese um ein neues Glied)
  • Prozess setzt sich fort (-> hinter diesem Punkt bildet sich immer länger werdende Kette aus AS
  • Ribosom (der Katalysator) wandert dabei immer um ein Codon auf mRNA weiter, -> so lange, bis die Info der mRNA vollständig abgearbeitet
  • an dieser Stelle: Stopp-Codon (z.B.UGA) in mRNA eingearbeitet (kein andocken von vorhandenen tRNA-Molekülarten
  • hinter Stelle, an der Verkettung stattfindet: lange Kette aus AS =Polypeptidkette
  • neu gebildetes Eiweiß löst sich endgültig vom Ribosom,
    faltet sich meistens so zusammen, dass komplexe räumliche Struktur entsteht (
    Sekundärstruktur und Tertiärstruktur)
  • eventuell verbindet es sich noch mit anderen Proteinen zu übergeordneten Quartärstrukturen
  • mRNA wird in der Regel mehrfach abgelesen, bis sie durch Nucleaseaktivität in BausteineRibonucleotide, zerlegt wird
  • bei Eukaryoten ist Haltbarkeit durch posttranskriptionelle Modifikationen im Kern erhöht

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