Genetik

Transkription

spleißen

  • Phosphodiesterverbindungen in der prä-mRNA
    werden an einer Stelle gebrochen und an einer
    anderen Stelle neu gebildet

  • 1. Reaktion
    2´-OH des A in der branch site
       -> hydroxyler Angriff an Phosphatgruppe im
            konservierten G in der 5´ splice site
       -> Phosphodiesterbindung am Übergang Intron-Exon wird
            gebrochen
       -> Lariatstruktur, da 5´-Intronende an
           2´-OH des Zuckers des A´s bindet

  • 2. Reaktion
    3´-OH-Ende des Exons (selbe Reaktion)
        -> hydroxyler Angriff an Phosphatgruppe im
             konservierten G in der 3´ splice site
        -> Phosphodiesterbindung wird gebrochen
        -> Exons sind miteinander verbunden
    Intron liegt als Lariat vor und kann abgebaut werden

  • zwei Phosphodiesterbindungen werden gebrochen und zwei
    neue Phosphodiesterbindungen werden gebildet

 

ein großer Komplex, das sog. Spliceosom, ist an dem RNA-Splicing beteiligt

  • Komplex umfasst ca. 150 Proteine und 5 RNAs
  • Spliceosom verbraucht bei einer Splicing-Reaktion viele Moleküle ATP
  • RNAs bewirken das Zusammenbringen der einzelnen Reaktionseinheiten und
    nehmen an der Katalyse der Splicing-Reaktion teil
  • bei den RNAs handelt es sich um snRNAs, die mit Proteinen assoziiert sind
    -> snRNP = small nuclear ribonuclear proteins
  • fünf snRNAs (U1, U2, U4, U5 und U6) sind an der Splicing-Reaktion beteiligt
    -> snRNAs bilden mit mRNA Basenpaarungen aus
  • jede snRNP trägt eine spezielle Aufgaben während der Reaktionen
    -> je nach Stadium der Reaktion kommen bzw. gehen bestimmte snRNPs
  • snRNPs besitzen drei Aufgaben während dem Splicing:
    -> Erkennung der 5´splice site und der branch site
    -> bewirken „Annäherung“ der branch site an die 5´splice site
    -> sind an der Brechung von Phosphodiesterbindungen und an Exon-Exon-“Verschmelzung“ beteiligt -> katalysieren Splicing-Reaktionen

(bild)

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