Kognitions- und Emotionspsychologie II

2.5 Kognitionsneurowissenschaft
 
Allgemein + Posner

Kognitionsneurowissenschaft ("cognitive neuroscience")
Moderne Kognitionspsychologie hat auch im Sinn das physiologische, vor allem gehirnseitige Korrelat von Wahrnehmung und Aufmerksamkeit zu identifizieren
 
Bereich Aufmerksamkeitsforschung: Michael Posner (*1936):
Posner ordnete den drei Gliedern der räumlichen Aufmerksamkeit, der Verschiebung ("shifting"), der Koppelung ("engagement") und der Entkoppelung der Aufmerksamkeit ("disengagement") je ein spezifisches neuronales oder hirnphysiologisches Korrelat zu! (mit Hilfe neuropsychologischer Einzelfälle und Verfahren zur Aufzeichnung von Hirnrindenaktivität)
→ erweiterte den Ansatz später und bemühte sich um die Identifikation neuronaler Entsprechungen der unwillkürlichen oder reizgetriebenen ("bottom-up" oder "exogenous") und der willkürlichen oder zielgesteuerten Aufmerksamkeit ("top-down" oder "endogenous") sowie der verdeckten und offenen Verlagerung von Aufmerksamkeit.
 
 

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