Kognitions- und Emotionspsychologie II

Kapitel 4

4.1 Das Experiment
 
Allgemein

Experimentelle Methode:
Forscher greift in da natürliche Geschehen ein, er manipuliert und kontrolliert die Bedingungen seiner Beobachtung und schaltet Störvariablen aus. 
 
Die Ausprägung von Wirkvariablen (UV) wird variiert, um die kritischen Bedingungen des Wahrnehmungseindrucks oder der Aufmerksamkeitseffekte (AV) zu ermitteln. 
 
Wenn die Beobachtung außerdem mit annähernd "zufällig" (eher: beliebig) ausgewählten Teilnehmern durchgeführt werden kann, sind die Voraussetzungen des Experiments erfüllt.
 
Bei guter Beschreibung der experimentellen Bedingungen und Variablen, kann die Beobachtung andernorts und mit anderen Personen durchgeführt werden.
 
Weitere Stärke von Experimenten:
Sie eignen sich zur Prüfung von Kausalhypothesen.
Voraussetzung von Kausalität: zeitliche Abfolge von Ursache und Konsequenz.
Im Experiment kann diese Abfolge im zeitlichen Nacheinander der Manipulation einer UV und der resultierenden Veränderung einer AV sichergestellt werden.

Diskussion