Grundlagen, Arbeitspsychologie

Metaanalysen

= sekundärstatistische Zusammenfassung bereits ausgewerteter Daten
= empirisch quantitative Studie
= Weiterentwicklung der traditionellen narrativen Zusammenschau (intuitive Gewichtung u. Bewertung des Forschungsstands -> gibt es Effekt?, häufig unterschätzt da Artefakte nicht berücksichtigt werden)
 
-> Metaanalyse:
> Objetiviert und quantifiziert bestehende Befunde
> Fragt nach Stärke und Konsistenz des Effekts
> bezieht Artefakte mit ein
> Gewichtung korrigiert Stichprobenfehler
> Korrektur der Verzerrungen (zB der Reliabilität durch Attenuation
oder Einschränkung der Varianz)
 
Schritte:
1. Problemstellung /Eingrenzung des Themengebiets
2. Kriterien für Einbeziehung von Studien
3. Literaturrecherche = Datenerhebung, inhaltsanalytische Dateneingabe
4. Datenauswertung: 2 Varianten
> Effekte der Einzelstudien nach Stichprobengröße gewichtet und gemittelt = bare bones Metaanalyse (wenig Aussagekraft)
Validitätsgeneralisierung : mehrere Teilschritte, Berechnung der mittleren unkorrigierten Effektstärke, dann Achtung: Aggregierte Teilnehmerzahl N  und Anzahl der Studien/Stichproben K beachten -> zwei Stichprobengrößen und zwei Stichprobenfehler
Korrigierte Korrelation meißt höher als beobachtete (Betrag der Artefakte <1), dann Berechnung der mittleren korrigierten Korrelation

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