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Vfg zur Gefahrenabwehr

! Vfg z GefA - Ersatz-Anspr d. Betr

Zulässigkeit einer Klage -> quasi nie gefragt, denn:
§ 43 OBG NRW (iVm § 67 PolG NRW) iVm § 40 I 2 VwGO*
= abdrängende Sonderzuweisung (ordentl. Gerichte)
-> vlg. auch Art. 34 GG
* letzteres = RGL für Länder

Begründetheit einer Klage

A/ nach § 39 OBG NRW (iVm § 67 PolG NRW)
= spez. Aufopferungs-Anspr

  • § 39 I lit.a OBG NRW (iVm § 67 PolG): Inanspruchnahme als Nichtstörer

  • analog § 39 I lit.a OBG (iVm § 67 PolG):
    - Anscheinszustandsstörer
    = Gefahr ging nur aus ex-ante-Sicht von Sache aus + Anschein der Gef nicht vorwerfbar gesetzt

    - Anscheinsverhaltensstörer
    = Gefahr ging nur aus ex-ante-Sicht von Verh aus, tats. aber rm + obj keine VerantwortlichK

    beide:
    * Regelungslücke im Landesgesetz NRW
    * Vergleichbarkeit (+) wenn Anscheinsstörer Gefahrenverdacht nicht zurechenbar herbeigeführt hat
    - unbeteiligter Dritter (str)
    (-) gerade keine bew. Inanspruchnahme (nur Anspr wg enteig. Eingriff)

  • § 39 I lit.b OBG (iVm § 67 PolG): Inanspruchnahme als Störer → spez-ges. Vorschrift zu enteignungsgl. Eingriff

IMMER:

  • KEIN Ausschluss gem. § 39 II OBG
    lit. a: Ersatz bereits auf andere Weise erlangt
    lit. b: Maßnahme schützte (ausschl.) Gesch/ sein Vermögen

  • KEIN Ausschluss gem. § 40 IV OBG iVm § 254 BGB (Mitverschulden)

RF: Entschädigung für Vermögensschäden

B/ Amtshaftungs-Anspr (§ 839 BGB iVm Art. 34 GG)
(+) wenn Maßnahme rw war → Inzidentprüfung
verlangt zusätzlich Verschulden

C/ Anspr aus enteignendem Eingriff

richter-r auf Grdl des allg Aufopferungsgedankens der §§ 74, 75 Einl. ALR
(!) soweit (analog) §§ 67 PolG, 39 I OBG NRW normativ begr. Anspr besteht, ist für Anspr aus enteignendem Eingriff kein Raum
Bsp: wenn Ersatz gem. § 67 PolG daran scheitert, dass Schaden immateriell ist, dann nicht aus enteignendem Eingriff

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