MM5 - Bildung

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Bildungsmonitoring

Defintion, Charakteristika + Strukturdimensionen

BILDUNGSMONITORING 

= systematische & regelmäßige Erfassung von Indikatoren für die Qualität eines Bildungssystems oder dessen Teilsysteme

 

  • Ziel v. Monitoring-Verfahren: Rückmeldungen über Zustände im System zu geben
    -> Feedback soll bei Steuerung des Systems helfen
  • für Steuerung von Bildungssystemen zeigen in erster Linie Bildungsergebnisse Qualität & Nachsteuerungsbedarf an
    • zusätzlich auch Untersuchung von Bildungsprozessen
    • gezielte Erfassung von Indikatoren, die bestimmte Aspekte der Ergebnisqualität repräsentieren
    • bedient sich empirischer Verfahren
    • zusätzlich weitere Merkmale von Bildungssystemen erfasst
      • Kontext-, Input- oder Prozessfaktoren
      • damit Daten über Bildungssysteme angemessen beurteilt + interpretiert werden können
    • kann auf bestimmte Teilsysteme begrenzt sein

 

CHARAKTERISTIKA von Bildungsmonitoring 

  • Testkomponente für Output d. Bildungsystems
  • Erhebung von Bildungsergebnissen = grundlegende Kompetenzen, die für nachfolgende Bildungsprozesse bedeutsam sind & zugleich empirisch zuverlässig erfasst werden können
  • keine umfassende & flächendeckende Beobachtung von Bildungssystemen
    -> auch Monitoring folgt eingeengten Fragestellungen
  • Stichprobenziehung = so angelegt, dass Aussagen über Populationen möglich sind
  • = Datenbasis für Bildungsberichte, die Informationen auswerten, vergleichen, thematisch gruppieren & für Öffentlichkeit aufbereiten

 

STRUKTURDIMENSIONEN v. Studien

  • Domänen (v.a. lesen, Mathe, NaWi)
  • Zielgruppen (Alter, Klassenstufe, ...)
  • Reichweite (regional, national, international)
  • Erhebungs- & MZP (Anzahl, Quer/Längs)
  • weitere Differenzierungen
    • Kontextfaktoren, z. B. Informationen über Elternhäuser
    • Inputfaktoren, z. B. Ausstattungen der Schulen
    • einbezogene Informationen 

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