MM5 - Bildung

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2. Forschungsansatz d. Mesoebene:
Schulentwicklungsforschung 
Entwicklung + Annahmen

seit 1960er Jahren, meist im Rahmen der Curriculumforschung
  • eher nicht erfolgreich
    -> top-down ohne Lehrer geht nicht
  • Balance strategischer Verfahren + indiv. Faktoren (Bereitschaft zur Veränderung, Formen des berufsbegleitenden Lernens) muss entwickelt werden
 
Grundlegende Annahmen 
  1. Einzelschule als Zentrum von Veränderungen: Schulen benötigen Entscheidungskorridore hinsichtlich lokaler + individueller Erfordernisse (spezifische Bedingungen)
  2. systematische Veränderungen: Veränderungen im Schulbereich müssen sorgfältig geplant + unterstützt werden
    -> benötigen oft mehrere Jahre Zeit 
  3. schulinterne Bedingungen als Voraussetzung für Veränderungen: proximale Bedingungen des Lehr-Lern-Geschehens (UnterrichtsM) als auch distale Faktoren der Organisation (Schulebene)
  4. Zielerreichung im pädagogischen Kontext: multiple Ziele: Fachleistungen der Schüler, (über-)fachliche Ziele der Schule, professionelle Bedürfnisse des Kollegiums, Bedürfnisse des schulischen Umfelds
  5. Mehrebenencharakter des Schulsystems: berücksichtigt werden müssen Rollen & Ansprüche von Schulleitung, Schulaufsicht /-administration, Eltern + kommunalen Akteure
  6. integrierte Veränderungsstrategien: Abstimmung zwischen top-down (Vorgabe grober Ziele) vs. bottom-up (gemeinsame Arbeitsziele + systematische Umsetzung durch Schulen)
  7. Institutionalisierung: Veränderungen werden nur dann dauerhaft in den Arbeitsalltag der Schule übernommen, wenn sie Teil der selbstverständlichen Handlungsrepertoires der Lehrer & der schulischen Kultur werden

Diskussion