BiologischePsychology

Laterlisierung, Sprache und das geteilte Gehirn

Beschreiben Sie die beiden Modelle die das Wernicke Geschwindt Modell bewerten!

Neuropsychologischer Ansatz
1. Auswirkungen von Hirnschädigungen auf Sprachfähigkeit
oft diffuse Hirnschädigungen bei aphasischen Patienten
schwierig, die genaue Lage von bestimmten kortikalen Sprachgebieten zu bestimmen.
 
recht grosse subcorticale schädigungen gehen oft einher bei patienten wo Broca davon ausging, nur das broca areal beschädigt zu sein

gehirnverletzungen sind oft schwer zu lokalisieren und eher diffus deswegen kannn man nicht so klar ein areal ausmachen wie broca das angenommen hat

2. Chirurgische Eingriffe
!! keine dauerhaften Sprachstörungen !!
 
gegenbeispiele für verletzungen in den regionen des wernicke geschwind modell aber ohne sprachbezogene probleme

deswegen geht man davon aus, dass die theorie so nicht stimmen kann
....
 
metanalytische stuide, bei Personen mit linkhemisphärische verletzungen durchgeführt

neuroanatomisch sehr unscharf

aber die stärung der artikulationsfähigkeit nahezu in allen regionen ausser in einem areal, deswegen ist nicht nur das broca areal als verantwortlich

broca und wernicke aphasien treten nie in den reinformen auf, die man idealtypisch angenommen hat, aber es gibt weiter beeinträchtigungen in der sparachperzeption und produktion, die in ganz anderen linkshemisphärsichen regionen verursacht sind als von broca und wernicke angenommen
 
 
Die relativen Auswirkungen von Schädigungen in fünf Regionen des linken Cortex auf sprachbezogene Fähigkeiten (adaptiert nach Hécaen & Angelergues, 1964).

3. Bildgebende Verfahren bei Aphasikern
 
funktionelle schädigungen bspw. nach schlaganfall kann der glukosestoffwechsel beeinträchtigt sein, durch das corpus callosum kommunizieren die linken und rechten hemisphören miteinander, die beeinträchtigung führt durch die verbindung auch zu beeinträchtigungen in der gegenüberliegenden region, d

so kommt es zu funktionellen schädigung über funktionelle läisionen, das macht die abgrenzung der regionen auch schwer, der folgen von läisionen auch schwieriger zu lokalsiieren und deren auswirkungen

4. Elektrostimulation
Kartierung aufgrund elektrischer Stimulationsdaten
38 . Wrnicke areal

24 - sprachmotorische artikulationsprogramme scheinbar beeinträchtigt

13 und 12 sind immer noch der untere gesichtsbereich des motorischen kortex

1 handbereich des motorischen und sensomotirschen kortex

mit solchen stimulatinsmethoden kann man recht präzise solche funktionen von einzelnen regionen im gehirn identifiziere

Abbildung 16.14: Die Reaktionen der linken Hemisphäre eines 37 Jahre alten Epileptikers auf elektrische Stimulationen. Während der Operation wurden nummerierte Karten auf das Gehirn gelegt, um die Stellen zu markieren, wo eine Gehirnstimulation durchgeführt worden war (adaptiert nach Penfield & Roberts, 1959).
 
Penfield:
Penfield hat die Kartierung des somatosensorischen kortex vorgenommen hat mit solchen elektrischen stimulationen
 
im gesamten perisilvischen bereich der linken hemisphäre sind solche orte der beeinträchtigung zu finden

also sehr grosflächig verteilte areal scheinen etwas mit sprachfunktion zu tun haben
 
Abbildung 16.15: Die linkshemisphärische Orten, deren kortikale Stimulation entweder die Sprache blockierte oder störte, liegen weit verstreut (adaptiert nach Penfield & Roberts, 1959).
 
 
 
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Ojemannet l.(1983): Sprachcortex ist wie ein Mosaik organisiert, d.h. weit verstreute Regionenan Sprache beteiligt große interindividuelle Unterschiede in neuronaler Organisation der Sprach-verarbeitung
 
Broca und Wernicke Areal spielen wichtige Rolle bei der Sprache
- Allgemeine Aussagen bestätigt.
- Spezifische Aussagen durch empirische  Befunde nicht gestützt.
  – Aphasie ohne Schädigung der W-G Areale
  – B und W Aphasien nie in Reinform
 
beim sprechen und sprachverstehen, also allgemeine aussagen sind bestätigt, aber spezifische vorheersagen nd aussagen können nicht bestätigt werden,

Aphasien treten nie in reinform aus und verschiede sprachprozesse können gemeinsam oder getrennt beeinträchtigt sein

Kognitiv-neurowissenschaftlicher Ansatz
 
Drei Prämissen
1.
Sprechen, Verstehen und Lesen wird durch konstituierende kognitive Prozesse realisiert:phonologische, grammatikalische und semantische Prozesse
2.
An Sprache beteiligte Gehirnregionen haben noch andere Funktionen (z.B. Kurzzeitgedächtnis)
3.
Gehirnareale die Sprachfunktionen ausführen sind klein, weit verteilt und hochspezialisiert
 
Bsp.
fMRT-Studievon Bavelieret al. 1997
 
Stilles Lesen von Sätzen vs. Betrachten von Zeichenketten
- Linke Hemisphäre stärker aktiv
- viele Areale beteiligt (nicht vom Wernicke-Geschwind Modell
vorhergesagt)
- Aber: jeder einzelne Proband zeigte nur 5 – 10 % der gesamten Aktivierung → große interindividuelle Unterschiede
 
 
PET-Studievon Damasioet al. 1996
Benennen von Personen, Tieren und Werkzeugen
 
studie die doch einzelne regionen und deren role in der sprache beschreiben
 
 
diese ergebnisse von damassio der ersten studie konnten auch repliziert werden,

die stärksten beeinträchtigung fondet man wenn die läision in den entsprechenden farbigen bereich ist, dies bestätigt das modell von damassio, das uterschidliche teile im inferioren temporallappen für bestimmte semantische erinnerungen etc. zuständig sind
 
 
Konklusio des KNW
- Linke Hemisphäre stärker aktiv
 -  viele Areale beteiligt (mehr als vom Wernicke-Geschwind Modell vorher gesagt) phonologische, grammatikalische und semantische Prozesse
 - große interindividuelle Unterschiedein den beteiligten Arealen

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