Statistik 2017/2018

Wahrscheinlichkeit und Odds

a) Nennen Sie drei Wahrscheinlichkeitskonzepte und beschreiben Sie diese!
b) Wie liest man den Ausdruck „p(Maturant / Vorarlberg) und was bedeutet er?
(4 Antworten)

  • subjektive Wahrscheinlichkeit = die auf Gefühl / Intuition basierende subjektive Einschätzung
  • theoretische Wahrscheinlichkeit: leitet sich aus theoretischen Überlegungen
    z.B. wenn ein Würfel symmetrisch ist, muss die Wahrscheinlichkeit eine „6“ zu würfeln p=1/6 sein und die Gegenwahrscheinlichkeit „keine 6“ zu würfeln 5/6.
  • empirische Wahrscheinlichkeit: die relative Häufigkeit mit der das Ereignis auftritt, wenn man unendlich oft würfelt (unter der Annahme, dass sich der Würfel dabei nicht verändert).
    Diese empirische Wahrscheinlichkeit kann man aus einer endlichen Anzahl von Durchgängen bloß schätzen (günstige durch mögliche Würfe).
    Wenn der Würfel manipuliert wurde, könnte z.B. sein, dass in 30% der Fälle eine „6“ und in 70% der Fälle „keine 6“ auftritt.
  • p(Maturant / Vorarlberg)“ bedeutet die „bedingte Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Vorarlberger die Matura gemacht hat“. Vor dem Schrägstrich steht das Merkmal bzw. Ereignis, nach dem Schrägstrich steht die Bedingung; d.h. das Merkmal jener Teilpopulation, auf die man sich bezieht.

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