Statistik 2017/2018

Wahrscheinlichkeit und Odds

  1. a) Definieren Sie die Begriffe „unbedingte Wahrscheinlichkeit“, „bedingte
    Wahrscheinlichkeit
    “, „Komplementärwahrscheinlichkeit“ und „inverse Wahrscheinlichkeit“ mit jeweils einem Beispiele basierend auf der (fiktiven Liste unten) mit den Merkmalen PsychotherapeutInnenstatus und Geschlecht.
Anzahl

PsychotherapeutIn (t)

andere Berufe (a)

gesamt

Frauen (w)

50

39950

40000

Männer (m)

25

39975

40000

gesamt

75

79925

80000


(4 Antworten)

  • Die unbedingte Wahrscheinlichkeit, dass eine zufällig ausgewählte Person PsychotherapeutIn ist, beträgt p(t) = 75 / 80000 (= 0,0009 = 0,09%)
  • Die bedingte Wahrscheinlichkeit, dass eine zufällig ausgewählte Frau PsychotherapeutIn ist, beträgt p(t / w) = 50 / 40000 (= 0,0013 = 0,13%)
  • Die Komplementärwahrscheinlichkeit (Gegenwahrscheinlichkeit) zu p(t / w), dass eine zufällig ausgewählte Frau „Nicht-PsychotherapeutIn“ ist:
    p(¬t / w) = 39950 / 40000 (= 0,9988 = 99,88%)
  • die inverse Wahrscheinlichkeit (Merkmal und Bedingung vertauscht) zu p(t / w),
    dass nämlich eine zufällig ausgewählte PsychotherapeutIn weiblich ist,
    beträgt p(w / t) = 50 / 75 (= 0,6666 = 66,66%)

Diskussion