Handlungsfeld 4 BWL und Controlling

Was bedeuten im Rahmen der Finanzstruktur Kennzahlen und Regeln für den
Begriff Cash Flow?

Cash-Flow   =   Kassenzufluss;   der   Cashflow   ergibt   sich   aus   dem Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag, vermehrt um die Aufwendungen, denen keine
Auszahlungen gegenüberstehen, und vermindert um Erträge, denen keine Einzahlungen
gegenüberstehen.
Durch den Umsatz fließt dem Unternehmen Geld zu. Auf der anderen Seite muss der
Betrieb für das Personal, die Materialien, Mieten usw. wieder Geld ausgeben. Die
Abschreibungen sind ebenfalls Aufwendungen, die in der Gewinn- und Verlustrechnung
berücksichtigt werden. Abschreibungen mindern also den Gewinn. Für die
Abschreibungen fließen aber keine Geldmittel aus dem Unternehmen ab. Somit können
der Gewinn und die Abschreibungen auf Sachanlagen für Ausgaben zur Verfügung
gestellt werden. Die Kennzahl Cashflow, die ebenfalls aus dem Jahresabschluss
abgeleitet wird, informiert über den Kassenzufluss (Liquiditätszufluss) während eines
Geschäftsjahres. Sie zeigt auf, welche finanziellen Mittel für Investitionen, Tilgung von
Verbindlichkeiten und Entnahmen bzw. Gewinnausschüttung (bei Kapitalgesellschaften)
zur Verfügung stehen

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