Baubetrieb

Grundlagen des Erdbaus

Erläutern Sie die Unterschiede zwischen bindigen und nichtbindigen Lockergesteinen als Baustoff und aus Sicht der Erdbautechnologie!

Bindiger Boden hat einen hohen Anteil an Ton oder Schluff. Er verformt sich über längeren Zeitraum sehr stark und setzt sich sehr langsam, was zu Schäden am Bauwerk führen kann. Außerdem ist er schlecht wasserdurchlässig, was zu Aufstauungen führen kann. Dadurch ist auch Frost ein Problem. Die enthaltenen Tonmineralien neigen zum Quellen oder Schrumpfen.

Nichtbindiger Boden enthält einen geringen Anteil an Feinkorn. Er bildet einen guten Baugrund, da sein mechanisches Verhalten nicht vom Wassergehalt abhängt und sein Korngefüge relativ stabil. Setzungen sind wesentlich kleiner als bei bindigem Boden und kommen meist direkt nach Lastauftrag vor. Auch Frostschäden gibt es in der Regel keine.

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