WS2016/17 Lernen & Denken

Bitte beschreiben Sie die Studie von Rescorla(1968).

 Studie von Rescorla(1968) Modell soll die meisten Phänomene beim Konditionieren, z.B. Lernverlauf, Löschung, Kontingenz, Blockierung und Preparedness, erklärenGrundlage des Modells ist die Annahme, dass Lernen (Konditionierung) nur dann stattfindet, wenn ein Ereignis überraschend eintrittDas Ausmaß an Überraschung bzw. in dem ein Reiz unerwartet eintritt, bestimmt die Stärke der Konditionierung Das Modell geht davon aus, dass die Assoziation zwischen CS und US (oder auch Reaktion und Konsequenz) ansteigt, wenn CS und US gemeinsam auftreten1.Operantes Training:Ratten drücken Hebel, um Futter zu bekommen2.Danach wurde ab und zu ein Ton für zwei Minuten (CS) dargeboten, während dessen ein Stromschlag (US) erfolgen konnte; der US konnte aber auch in der Zwischenzeit auftretenUnabhängige Variablen•Variation der WK, mit der Ereignisse gekoppelt waren (P(US|CS) ≈ CS-US Kontiguität•Unabhängig davon wurde US-Basisrate variiert, d.h. P für US in Zwischenzeiten (P(US|–CS)) Studie von Rescorla(1968) IIVariation der Basisrate wirkt sich auf die CS-US Kontingenz aus (d.h. auf ΔP), so dass der CS entweder viel oder wenig „Information“ über den US vermitteltAbhängige VariableGemessen wurde, ob der CS mit der Häufigkeit des Hebeldrückens interferiert, d.h. ob es als CR zu einem „Einfrieren“ bzw. Unterdrücken aller operanten Aktivitäten kommt (conditioned emotional response, CER) Konditionierung gemessen als Reaktionsunterdrückung (CR):0 = völlige Unterdrückung (d.h. perfektes Lernen);0,5 = Reaktionshäufigkeit hängt nicht von An-oder Abwesenheit des CS ab (d.h. keinLerneffekt) -> Konditionierung nur, wenn CS informativ über Auftreten des US ist

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