WS2016/17 Lernen & Denken

Beschreiben Sie bitte die Studie von Wasserman et al. (1993) zum Kausallernen (incl. unabhängige und abhängige Variablen) anhand einer Grafik (bitte beschriften Sie die Achsen).

Wasserman, Elek, Chatlosh & Baker (1993)Kausalitätsempfinden der Probanden wurde untersucht Ein Verstärker (bzw. eine „Konsequenz“ oder ein „outcome“)... folgt kontingent auf ein bestimmtes Verhalten→ Menschen schließen auf eine kausale Beziehung zwischen Verhalten (Response) & Konsequenz (d.h. dass der Verstärker durch das Verhalten herbeigeführt wird)Vpn drückten eine Taste, was—manchmal—dazu führte, dass ein Licht anging (R-O Kontiguität)→ Licht als Outcome bzw. „Verstärker“ (analog zu US):Reiz, der auf Grundlage des eigenen Verhaltens vorhergesagt („verursacht“) wirdManchmal ging das Licht auch an, wenn die Taste vorher nicht gedrückt wurdeWoran erinnert sie das?  ΔP = P(O|R) -P(O|–R)-> Skala von -100 bis +100 beschreibt den Eindruck der Probanden, inwiefern ihr Tastendruck das Licht verursacht hat (-> Abhängige Variable: Kausales Urteil; ist gleichzusetzen bei Tierexperimenten mit "Häufigkeit von Reaktionen")  Ähnlichkeit des Vorgehens von Wasserman et al. (1993) und Rescorla (1968) Rescorla (1968): P(US|CS) und P(US|–CS) wurde variiert, und das Verhalten der Ratten hatte schließen lassen, dass sie lernten, das Verhältnis beider WKs zu berücksichtigen Ratten verhielten, als ob sie von Kausal-beziehungzwischen CS und US ausgingen → Tiere kann man nicht nach Kausalbeziehungen zwischen Verhalten und Konsequenzen „fragen“, sondern dies nur indirekt aus ihrem Verhalten schließen→ Menschen kann man direkt nach ihrem Urteil darüber fragen, ob sie glauben, dass ihr Verhalten einen Effekt verursacht

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