WS2016/17 Lernen & Denken

Was ist der „Wortlängeneffekt“ in der Gedächtnisforschung und wie erklärt man ihn?

   Wortlängeneffekt →Gedächtnisspannenaufgabe: Leistung ist höher bei erinnern von kurzen Worten als von langen → Grundinformation zerfällt mit der Zeit, Items sollen reaktiviert aufgefrischt werdenKürzere Worte benötigen weniger Zeit, um wiederholt zu werden, und weil sich Zerfall auf die Zeit bezieht, können kürzere Worte häufiger wiederholt werden, so dass mehr kürzere Worte als längere Worte in die PL „reinpassen“ Unabhängige Variablen1. Wortlänge (kurz vs. lang)2. Darbietungsmodalität (auditiv vs. visuell)3. Zweitaufgabe (mit vs. ohne artikul. Supp.)Werden Probanden beim Rehearsal gestört? Soll sich sehr nachteilig auf die Gedächtnisleistung auswirkenArtikulatorische SuppressionZahlen 1-8 wiederholt sagen, was die PL belasten sollte→ Visuelle Items werden nicht mehr automatisch phonologisch rekodiert

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