MM3 Klausurfragen ab WS 16/17

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Um Krankheitssymptomen Sinn zu verleihen, können einige Prozesse auftreten. Welche Aussage stimmt?
 
  1. Nach Pennebeker (1982, 1984) unterstützt der soziale Kontext die Interozeption als Grundlage der Symptomwahrnehmung.
  2. Der Abgleich zwischen Symptomen und Krankheits-Repräsentationen wird als implizit matching bezeichnet.
  3. Nach Jetten et al (2012) lenkt die Selbstkategorisierung und Gruppenzugehörigkeit die Aufmerksamkeit (z.B. Bewertung von Symptomen) und dient somit als sozialer Interpretationsrahmen.
  4. Eine Fehlinterpretation von Krankheitssymptomen ist durch den Matching Prozess unwahrscheinlich.
  5. Alle Aussagen sind falsch.

B C
 
zu A: Stürmer kritisiert die Aussage von Pennebecker:
- Interozeption ist die Grundlage der Symptomwahrnehmung, der soziale Kontext unterstützt dies nicht, sondern ist verzerrende Ablenkung (Folie 8)
zu B: "implicite matching" zwischen subjektiver Krankheitsrepräsentation und Symptomen", Matchingprozess läuft automatisch ab
zu C: "Selbstkategorisierung und Gruppenzugehörigkeit als sozialer Interpretationsrahmen (Jetten et al. 2012)"
zu D: Symptome werden (nur) als Anzeichen einer Krankheit interpretiert, wenn sie zur vorher bestehenden Repräsentation passen (Folie 7)
 
VL 3

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