Sozialstruktur und Gesellschaftsvergleich

Erklärungen sozialer Ungleichheit II

Diskriminierungstheorien II

  • Stereotypenbedrohung ("stereotype threat") nach Steele / Aronson
    • Akteure vrhalten sich in Prüfungs- und Leistungssituationen entsprechend der über ihre EIgengruppe bestehenden Stereotypen (z.B. "Mädchen sind schlecht in Mathe"): Die bloße Aktivierung des Stereotyps führt zur Leistungsreduktion!
      • Gilt für ethnische, Geschlechter- und Schichtstereotype
  • Experimentelle Untersuchungsanlage:
    • Wichtig: zufällige Zuweisung zu Gruppen ("Randomisierung") innerhalb der Frauen und Männer
    • Experimentalgruppe: Stereotypenstimulus wurde erzeugt
    • Kontrollgruppe: Stereotypenstimulus wurde nicht erzeugt
    • Erwartung: Beim Vergleich von Frauen und Männern in beiden Gruppen wird erwartet, dass Frauen schlechter abschneiden als Männer
Geschlecht Stereotypenbedrohung Testergebnis
Weiblich Liegt vor (Experimentalgruppe)  
Weiblich Liegt nicht vor (Kontrollgruppe)  
Männlich Liegt vor (Experimentalgruppe)  
Männlich Liegt nicht vor (Kontrollgruppe)
                  
 

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