VU Gesundheitspsychologie

2. Gesundheitsverhalten

Kontinuierliche Modelle des Gesundheitsverhaltens

 Kontinuierliche Modelle zeichnen sich dadurch aus, dass sie einer

Auswahl an kognitiven und affektiven Variablen die größte Wichtigkeit für ein Verhalten oder eine Verhaltensänderung zuschreiben.

Grundannahme: Personen befinden sich auf einem Kontinuum einer Verhaltenswahrscheinlichkeit (deshalb auch kontinuierlich Modelle).
Die Wahrscheinlichkeit zu handeln ist vor allem dann besonders hoch, wenn die Personen eine günstige Ausprägung auf den modelleigenen kognitiven und affektiven Variablen haben.

kontinuierliche Prädiktionsmodelle: 

  • sozial-kognitive Theorie von Bandura (1986)
  • Modell gesundheitlicher Überzeugungen (Health Belief Model, HBM)
  • Theorie der Handlungsveranlassung (Theory of Reasoned Action, TRA)
  • Theorie des geplanten Verhaltens (Theory of Planned Behaviour, TPB)
  • Theorie der Schutzmotivation (Protection Motivation Theory, PMT)

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