Gruppe, Bindung, Kommunikation, Konflikte

Bindung

Bindungstyp: die unsicher-ambivalente Bindung

Das unsicher-ambivalent gebundene Kind ist stark auf die Bindungsperson fixiert. Durch seine chronische Aktivierung des Bindungssystems ist es auch bei Anwesenheit der Bindungsperson stark in seinem Explorationsverhalten eingeschränkt. In seinem inneren Arbeitsmodell ist die Bindungsperson nicht berechenbar. Die unvorhersagbaren Interaktionserfahrungen mit der Bindungsperson führen zu Ärger und Widerstand beim Versuch der Bindungsperson, das Kind zu trösten. In mehrmaliger Aufeinanderfolge scheint das Kind aggressiv und ärgerlich auf die Bindungsperson, andererseits sucht es im nächsten Moment Kontakt und Nähe (Fremmer-Bombik 1997). Negative Gefühle können nicht integriert werden.

Erwachsene scheinen in früheren Beziehungen gefangen. Sie berichten über diese Beziehungen inkohärent und mit negativer affektiver Besetzung. Dieser Bindungsstil von Erwachsenen wird auch als unsicher-präokkupiert bzw. bindungsverstrickt bezeichnet

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