VU Gesundheitspsychologie

5. Soziale Unterstützung und Gesundheit

Unterstützung & Sport

Duncan und McAuley: Formen der Unterstützung trugen vor allem zu einer Erhöhung der Selbstwirksamkeit in Bezug auf die Aufrechterhaltung der sportlichen Aktivität bei
→ erhöhte Selbstwirksamkeit prädizierte dann das Ausmaß sportlicher Aktivität bei den Teilnehmern.
 

McAuley und Kollegen: ähnliche Befunde für eine ältere Stichprobe (MW=66 Jahre).
Neben schon früher durchgeführter sportlicher Aktivität und Affekt beim Sport war erhaltene soziale Unterstützung (durch andere Teilnehmer der Sportgruppe) positiv mit zwei Arten von sportbezogener Selbstwirksamkeit (SWE) verbunden:

  • der SWE, mit Barrieren fertig zu werden
  • der SWE,  die Phasen sportlicher Ertüchtigung zu verlängern.
 
Diese Formen der SWE prädizierten dann direkt die sportliche Aktivität der älteren Menschen, und zwar noch 18 Monate, nachdem das Interventionsprogramm beendet war.
 
⇒ eventuell ein Hinweis darauf, dass nicht nur das Eingebettetsein einen wichtigen Unterstützungsfaktor darstellt, sondern auch die von anderen geleistete Beteuerung kompetent zu sein

Generell: Effektstärken der Unterstützung auf die Veränderung von Verhalten leider nicht besonders groß sind.

Risikoverhalten zu verändern, ist ein komplexer und langwieriger Prozess, der durch den Erhalt von Unterstützung allenfalls ein wenig erleichtert werden kann 

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