Mehrpersonenverhältnisse im Bereicherungsrecht

Drittleistungsfälle, § 267 BGB 

A. Konstellation 
 
 
--> Dritter setzt den LZ bzgl. des Valuta Verhältnisses --> er verfolgte eigene Interessen im Valuta Verhältnis 
 
B. Rückgriff bei bestehender Forderung zwischen S und G 
 
Fall 1: Vertrag zwischen S und D: vertraglicher Ersatzanspruch § 670 BGB 
 
Fall 2: Vertrag zwischen S und D unwirksam 
 
P1:
 
I. D --> G: § 812 I 1 Alt.1 ? 
 
(-) Arg.: hier RG (+), weil die Forderung zischen S und G besteht 
 
II. D --> S: § 812 I 1 Alt.1/2 (+), gerichtet auf Wertersatz  nach § 818 II 
 
 
Fall 3: Drittleistung ohne vorausbestehendes Deckungsverhältnis 
Bsp.: innerhalb der Familie 
 
Motiv 1: Schenkung 
 
VS: 
1. Einigung zwischen S und D,  § 516 I BGB 
--> wenn S Schenkung annimmt: RG (+) --> kein Bereicherungsanspruch gegen S 
--> wenn S sich nichts schenken lassen will: Bereicherungsrechtlicher Anspruch gegen S, § 812 I 2 Alt.2 
 
Motiv 2: Nachteile vom anderen abwenden, aber trotzdem will man Anspruch für Aufwendungen haben 
--> Ansprüche aus GoA 
 
 
C. Rückgriff bei nicht bestehender Forderung zwischen S und G 
 
Konstellation: S hat D nicht angewiesen und schuldet G auch nichts 
 
h.M.: D --> G § 812 I 1 Alt.1 (+) 
 
 
D. Rückgriff bei veranlasster Drittleistung bei nicht bestehender Forderung zwischen S und G 
 
Bsp.: Haftpflichtversicherung 
 
VS: Veranlassung zur Zahlung durch S 
≠ Anweisungsfall 
- D verfolgt nur eine LZB, wenn die Forderung gegen S besteht 
 
h.M.: Parallelen zur Anweisungssituation --> Abwicklung übers Eck: S --> G § 812 I 1 Alt.1 
 
a.A.: Direktkondiktion 
Arg.: Veranlassung ist kein Kriterium 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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